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Gold Bonded

Art Stories / Folge 2 – Klangwelten

Gold Bonded Film präsentiert „Art Stories“, einer Porträtreihe über starke künstlerische Persönlichkeiten und die Orte ihres Wirkens, ihrer Inspirationen und deren Arbeitsweise.

Artstories-Folge 2-Klangwelten

Drei verschiedene Geschichten werden erzählt. In der ersten lernen wir Ulf Lindemann kennen, den Producer, Musiker, DJ und Gründer der Formation „Dunkelbunt“. Mit der Sängerin und Songwriterin Lisa Cantabile entwickelt er „rollende Beats, Psychedelisches“, inspiriert von Südamerika.

Auch der Tablas-Spieler Haider Khan Gorau kommt zu Wort, der auf einer großen Wiese sein Instrument erklingen lässt. Vor acht Jahren kam er mit seinem Bruder aus Indien, um „unsere Musik in der ganzen Welt zu verbreiten“, heute spielt er mit „Dunkelbunt“ Konzerte.

Die zweite Geschichte von „Art Stories“ präsentiert Linaund Markus Bibaric von „ .LiMA“. Musik hat für die beiden „schon immer eine Riesenrolle gespielt“, auch wenn sie aus gänzlich verschiedenen Richtungen kommen. Ihre Zusammenarbeit nennen sie „die Addition zweier komplett diametraler Zugänge zu einer gemeinsamen Sache“. Während wir Markus Bibaric dabei beobachten, wie er ein Aufnahmegerät an den Waldrand hinter ihrem Haus trägt, erklingen Vogelstimmen: erst einzelne, dann ein ganzes Konzert. Dann sehen wir Lina an ihrem Lieblingssynthesizer auf der Terrasse sitzen, hinter ihr das Grün des Gartens, tanzende Blätter.

In der dritten Erzählung von „Art Stories“ lernen wir Cellistin Irmi Wolvin kennen. Barfuß spielt sie Cello, zusammen mit ihrem Wegbegleiter Emanuel Schulz einem Pianisten, später sitzt sie selbst am Klavier. Wolvin hat das Cello immer geliebt, auch wenn sie Angst hatte, damit keinen Erfolg zu haben. Als sie 30 war, lieh sie sich von einem befreundeten Musiker eine Geige: „Mein ganzes Leben hat plötzlich begonnen, Sinn zu machen, weil ich dieses Instrument hatte.“ Dennoch blieb die Sehnsucht nach dem Cellospiel. „Musik ist mein ganzes Leben“, sagt Irmi Wolvin. „Ein endloser, wunderschöner Weg. Das, wofür ich wirklich lebe.“